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Die SENS Research Foundation verwendet das ImageXpress Micro Weitwinkel-System zur 20-fachen Beschleunigung der Krebsforschung

„Das Problem, mit dem wir konfrontiert waren, bestand darin, dass zwar die Bildqualität aller Instrumente gut war, aber die meisten nicht den erwünschten Durchsatz erzielen konnten. Beim ImageXpress Micro haben wir jedoch sowohl gute Bildqualität als auch eine Automatisierung vorgefunden, die es uns mühelos ermöglichte, schnellste Assays in Bezug auf Bildaufnahme und -analyse durchzuführen“

SENS Research Foundation

DR. HAROLDO SILVA

Research Scientist, OncoSENS Lead

ImageXpress® Micro 4 High-Content-Imaging-System

MetaXpress Software zur High-Content-Bilderfassung und -analyse

Die Herausforderung

Das Onkologie-Team der SENS Research Foundation erforscht die Bedeutung der Telomerverlängerung bei der Entstehung von Krebs. Vom Signalweg der Alternativen Telomerverlängerung (ALT) hängen ungefähr 10–15 % aller Krebserkrankungen ab, dennoch gibt es derzeit keine ALT-spezifischen Therapeutika gegen Krebs.

Über ALT ist wenig bekannt und nur wenige Labore erforschen diesen Signalweg. Die vorhandenen Protokolle waren zeitaufwendig und zudem waren die Methoden unterschiedlich, was die Erhebung statistisch relevanter Daten erschwerte. Das Fehlen eines robusten und funktionierenden relevanten ALT-Assays verlangsamte den Fortschritt.

Harolado Silva

Sens Research Foundation

Die Lösung

Zur besseren Beschreibung der ALT-Aktivität wurde unter Verwendung des ImageXpress® Micro Systems ein High-Content-Assay entwickelt und validiert, mit dem ALT-positive Zellen identifiziert werden können. Dieses High-Content-Imaging-Verfahren ist nicht nur ~20 Mal schneller als das Vorgängerprotokoll, sondern bietet auch einen standardisierten Ansatz für die Assayentwicklung auf diesem Gebiet.

Die Ergebnisse

Die Ergänzung durch das ImageXpress Micro System erlaubte es dem Team, ehrgeizigere Ziele zu verfolgen. Vor dem HCS-Assay wurden pro Woche lediglich ein paar Objektträger mit 8-Wells analysiert. Danach konnte im selben Zeitraum die Analyse von 100 96-Well-Platten durchgeführt werden.

„Jetzt kann ich eine ganze Bibliothek an Genen screenen und die Gruppe von Genen herausfinden, die den ALT-Signalweg ausmachen.“