EarlyTox Kardiotoxizitäts-Kit

Das EarlyTox™ Kardiotoxizitäts-Kit ermöglicht die schnelle, einfache und zuverlässige fluoreszenzbasierte Identifizierung kardiotoxischer Verbindungen in einem biorelevanten Assay mithilfe von aus Stammzellen gewonnenen Kardiomyozyten. Unsere firmeneigene Maskierungstechnologie, bei der unser neuartiger calciumempfindlicher Indikator zur Anwendung kommt, ermöglicht Forschern:

  • Die Eliminierung kardiotoxischer Verbindungen und Identifizierung potenzieller Wirkstoffkandidaten
  • Die Messung von 384 Proben innerhalb von Minuten, anstelle von Stunden
  • Die Minimierung unspezifischer Auswirkungen des Farbstoffs auf das Profil des Schlagens
  • Die Reduzierung von Well-bedingten Schwankungen und Verbesserung der Datenqualität
  • Größter verfügbarer dynamischer Signalbereich
  • Vergleich mit drei Referenzverbindungen: Isoproterenol, Sotalol und Propranolol

Daten des EarlyTox Kardiotoxizität-Kits

  • Vergleich der Referenzverbindungen in Bezug auf die Schlagfrequenz der Kardiomyozyten

    Vergleich der Referenzverbindungen in Bezug auf die Schlagfrequenz der Kardiomyozyten

    (A) Veränderung des Calciumsignals in unbehandelten iPSC-Kardiomyozyten nach zweistündiger Inkubation mit dem EarlyTox Kardiotoxizitäts-Farbstoff durch Darstellung der Calciumpeaks. (B) Propranolol verlangsamt die Peakfrequenz von Calcium in iPSC-Zellen. (C) Isoproterenol erhöht die Peakfrequenz von Calcium in iPSC-Kardiomyozyten. (D) Sotalol verlangsamt die Peakfrequenz von Calcium in iPSC-Kardiomyozyten und verändert das normale Muster.

  • Vergleich der Kontraktionsfrequenz

    Die Schlagfrequenzen wurden über vier Stunden aufgezeichnet. Der EarlyTox Kardiotoxizitäts-Farbstoff wies in allen Wells die höchste Schlagfrequenz auf.

    Vergleich der Kontraktionsfrequenz

  • Auswirkung des Farbstoffes auf die durchschnittliche Peakamplitude

    Auswirkung des Farbstoffes auf die durchschnittliche Peakamplitude

    Im Zeitverlauf wies der EarlyTox Kardiotoxizitäts-Farbstoff die durchschnittlich höchste Peakamplitude auf. Das von den anderen Farbstoffen generierte Signal schwächte sich im Lauf der Zeit ab.

  • Vergleich der Auswirkung des Farbstoffes auf den Zeitverlauf der Kontraktion von Kardiomyozyten

    Über einen Zeitraum von vier Stunden wurden bei jedem Farbstoff 34 Kontrollwells verglichen. In allen Wells mit dem EarlyTox Kardiotoxizitäts-Farbstoff blieb das Schlagen bis zu vier Stunden lang erhalten. In den Wells mit Fluo-4 Direct und in denen mit dem FLIPR Calcium 5-Kit war viel früher kein Schlagen mehr nachweisbar und nach vier Stunden nahezu vollständig verschwunden.

    Vergleich der Auswirkung des Farbstoffes auf den Zeitverlauf der Kontraktion von Kardiomyozyten

Technologie des EarlyTox Cardiotoxicity Kits

  • Diagramm zum Prinzip des EarlyTox Kardiotoxizitäts-Kits

    Die EarlyTox™ Cardiotoxicity Kits bieten eine einheitliche Lösung für Vorhersagen über die Toxizität und Wirksamkeit von Verbindungen

    EarlyTox Kardiotoxizitäts-Kits enthalten einen calciumempfindlichen Farbstoff, der während der Inkubation in das Zytoplasma der Zellen aufgenommen wird. Wenn der Farbstoff an Calciumionen im Zytoplasma der Zelle bindet, erhöht sich die Fluoreszenzintensität, was eine Messung etwaiger Veränderungen der Calciumkonzentration ermöglicht. Die Maskierungstechnologie gelangt nicht in die Zelle, sondern reduziert die extrazelluläre Hintergrundfluoreszenz. Dies trägt zur Verbesserung des Signalfensters des Assays bei und liefert eine genauere Darstellung der Schlagmuster.

  • Die Bedeutung von Calcium bei der Kontraktion/Entspannung von Kardiomyozyten

    Die Bedeutung von Calcium bei der Kontraktion/Entspannung von Kardiomyozyten

    Das EarlyTox Cardiotoxicity Kit ist für die Beschreibung der Auswirkungen pharmazeutischer Verbindungen auf die Peakfrequenz (Kontraktionen pro Minute, BPM), die Peakamplitude und das Kontraktionsmuster geeignet und kann sowohl mit aus Stammzellen generierten Kardiomyozyten als auch mit primären Kardiomyozyten verwendet werden. Die Ermittlung der Peakfrequenzen erfolgt anhand von Veränderungen der intrazellulären Calciumkonzentration bei Überwachung mithilfe des EarlyTox Kardiotoxizitäts-Farbstoffs. Calcium hat bei der Kontraktion/Entspannung von Kardiomyozyten folgende Bedeutung: 2.1. Membrandepolarisation findet statt, Calciumkanäle öffnen sich, und Calcium gelangt ins Zytosol. 2.2. Intrazelluläres Calcium löst die Freisetzung von Calcium aus dem sarkoplasmatischen Retikulum aus. 2.3. Zytoplasmatisches Calcium bindet an Troponin und aktiviert Sarkomere. 2.4. Es findet eine Kontraktion der Kardiomyozyten statt. 2.5. Beseitigung von Calcium durch aktiven Transport in des sarkoplasmatische Retikulum und Calciumaustausch mit der extrazellulären Flüssigkeit. 2.6. Der Zyklus wiederholt sich.

Bestelloptionen für den EarlyTox Cardiotoxicity Kit

EarlyTox Kardiotoxizitäts-Kit

Explorer-Kit

  • (2) Fläschchen mit Komponente A*
  • (1) Flasche mit Verdünnungspuffer (Komponente B)
  • Je (1) Fläschchen von drei Referenzverbindungen: Isoproterenol, Sotalol und Propranolol

* Jedes Reagenzfläschchen (Komponente A) ist ausreichend für 1 Platte (96- oder 384-Well). Jedes-Kit ist ausreichend für insgesamt 2 Platten.

#R8210

$330.00 USD

1

Bulk-Kit

  • (2) Fläschchen mit Komponente A**
  • (1) Flasche mit Verdünnungspuffer (Komponente B)
  • Je (1) Fläschchen von drei Referenzverbindungen: Isoproterenol, Sotalol und Propranolol

** Jedes Reagenzfläschchen (Komponente A) ist ausreichend für 5 Platten (96-, 384- oder 1536-Well). Jedes-Kit ist ausreichend für insgesamt 10 Platten.

#R8211

$1,032.00 USD

1

Ressourcen für den EarlyTox Cardiotoxicity Kit

Videos und Demonstrationen

Neuartige In-Vitro-Assay-Werkzeuge für Kardiotoxizität und Entdeckung

Neuartige In-Vitro-Assay-Werkzeuge für Kardiotoxizität und Entdeckung

Kompatible Produkte und Services für den EarlyTox Cardiotoxicity Kit

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