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Die University of Leeds nutzt den ImageXpress Pico zur Erforschung der Proteinfunktion

University of Leeds

Darren Tomlinson

Heather Martin

ImageXpress Pico automatisiertes Zell-Imaging-System

Die Herausforderung

Das Tomlinson-Labor in der School of Molecular and Cellular Biology an der University of Leeds, UK, untersucht die Proteinfunktion auf der molekularen Ebene. Darren Tomlinsons Forschungsgruppe ist daran interessiert, für die Erforschung der Proteinfunktion ein neuartiges molekulares Erkennungswerkzeug zu verwenden, das als Affimer bezeichent wird. Ein Affimer (auch als Adhiron bekannt) ist ein Gerüstprotein, das zwei willkürlich angeordnete Schleifen enthält, deren Funktion die molekulare Erkennung ist. Sie können bei diagnostischen Anwendungen als Alternative für Antikörper angewendet werden und zur Untersuchung der Oberfläche von Zielproteinen, um wichtige Domänen zu identifizieren, die an der Funktion des Proteins beteiligt sind. Ihr Labor bietet einen Service für das Screening vieler Molekülarten. Ihr Schwerpunkt liegt jedoch darauf, das Gerüst aus Affimeren zu nutzen, um Proteinfunktionen auf der molekularen Ebene zu verstehen.

Um diese Affimere zu untersuchen, benötigte die Gruppe ein einfach zu bedienendes System, auf dem sie Screenings im kleinen Maßstab durchführen konnten.

ImageXpress Pico für die Erforschung der Proteinfunktion

Die Lösung

Die Gruppe entschied sich als Alternative zu anderen High-Content-Imaging-Systemen für den ImageXpress Pico.

Die Ergebnisse

Die Gruppe nutzt den ImageXpress Pico in erster Linie für Screenings im kleinen Maßstab. Dabei sehen sie sich die Auswirkungen an, die Affimerproteine haben, wenn sich diese gegen eine Vielfalt von intrazellulären Proteinen richten, insbesondere auf die Signalwege, die downstream des Zielproteins liegen. Ein Beispiel ist in Abbildung 1 zu sehen. Es zeigt embryonale Mausfibroblasten, die mit GFP-markierten Affimeren (grün) transfiziert und auf phosphorylierte ERK gefärbt wurden (orange). Es demonstriert, dass das Affimer, das gegen das Protein gerichtet ist, die durch EGF-stimulierte pERK-Expression reduziert.

Die Gruppe nutzt den ImageXpress Pico zudem für Zeitverlaufsversuche, wofür die Temperaturkontrollfunktion besonders hilfreich ist.

Jetzt nehmen sie je nach Assays circa 2–3 Platten pro Tag auf, da sie dazu tendieren, 3–4 Fluorophore/Platte einzusetzen.

„Wir mögen die nutzerfreundliche Schnittstelle der CRX-Software. Sie macht es Nicht-Spezialisten einfach, sie zu bedienen“

 

Embryonale Mausfibroblasten transfiziert mit GFP

Abbildung 1: Embryonale Mausfibroblasten, transfiziert mit GFP-markierten Affimeren (grün) und auf phosphoryliertes ERK gefärbt (orange). Die Pfeile weisen auf Zellen hin, die Affimere exprimieren und in denen eine Reduktion der pERK-Färbung deutlich zu beobachten ist. Die Bilder wurden auf dem ImageXpress Pico bei einer 20x Vergrößerung aufgenommen.

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